Equipment

Hier möchte ich die Foto-Apparate nebst Zubehör vorstellen, mit denen ich (bisher) gearbeitet habe.

Während meiner Ausbildung (nein, nicht als Fotograf, ich bin studierter Informatiker) habe ich gelernt, dass man in jeder Programmiersprache schlechte Programme schreiben kann – oder eben außergewöhnlich gute. Sinngemäß übertragen denke ich, dass das Werkzeug in der Hand des Fotografen zwar Mindestanforderungen erfüllen muss, aber eben keine Garantie für gute Bilder darstellt.

In jungen Jahren habe ich mit einer preiswerten Kaufhauskamera begonnen, ernsthaft zu fotografieren. Im Fotoclub der örtlichen Volkshochschule hatte ich die Gelegenheit, mit einer Praktica Spiegelreflex erste ‘ernsthafte’ Schritte zu wagen. Diese Kamera machte bei der Auslösung das Geräusch eines zu Boden fallenden Blecheimers, jedoch im Zusammenspiel mit gut gerechneten Objektiven konnte man durchaus großartige Fotos gestalten. Auf meiner ersten England Reise entstand die Serie London-Bilder-BW.

Am Beginn meiner digitalen Fotografie stand dann eine Canon Powershot A70. Immerhin 3,2 Megapixel wurden hier auf den Sensor gebannt.

Die Nikon D70S hat aus heutiger Sicht magere 6 Megapixel. Diese Auflösung reicht aber für jeden, der keine Plakatwände bestücken will, immer noch aus. Insbesondere die Rauscharmut des verbauten Sensors sucht heute noch ihresgleichen. Darüber hinaus ist sie D70S ein mächtiges Instrument in der Hand des Benutzers. Viel bedeutender ist die Wahl der Objektive, ich werde hier die von mir ausgewählten vorstellen.

Nicht immer möchte man die vielen Kilogramm, die eine ‘richtige’ Kamera plus Objektiv-Auswahl wiegt, mit sich herumtragen. Und manchmal ist das Bild, dass technisch nicht optimal, aber immerhin, auf den Sensor gebannt wurde, besser als das, welches niemals realisiert worden ist. Dieser Gedanke führt direkt zur Auswahl der ‘kleinen’ Kameras, mit denen ich arbeite.

Nach der guten Erfahrung mit der Canon Powershot A70 hatte ich mich daher für die A720 IS entschieden. Viele Bilder auf Reisen und zu Hause sind mit dieser Kamera entstanden.

Als ‘immer-dabei-Kamera’ – auch für ungewöhnliche Orte – habe ich mir die Panasonic Lumix DMC-FT2 angeschafft. Diese ist wasser- und stoßfest und macht einfach nur Spaß.

Der Hammer jedoch ist die Canon PowerShot G11, eine semi- professionelle Kompaktkamera mit moderatem Zoom-Bereich, großem Sensor und ‘nur’ 10 Megapixel sowie einem Klapp- und schwenkbaren Monitor. Alle wichtigen Funktionen sind durch Dreh- und Druck-Knöpfe ausgeführt, was neben einer extrem guten Bedienbarkeit in der Praxis zu einem Gefühl der Nostalgie, der Erinnerung an alte mechanische Kameras führt.

Chronologie:

Viele neue, interessante Kameras werden auftauchen, die eine oder andere wird mein Interesse wecken, ich werde berichten …