Prora – Kraft durch Freude

Posted in Nachdenkliches on June 14th, 2011 by Sönke Luck

Am Wochenende haben wir Prora besichtigt, dieses unsagbare, unbegreifbare Monster, das einmal als KdF Seebad Prora auf der Insel Rügen Urlaub für 20.000 Menschen – gleichzeitig und mit Meerblick für alle – bieten sollte. Wegen des Kriegsausbruchs wurde der Rohbau nicht fertiggestellt. Nach dem Krieg gab es eine teilweise Nutzung durch die NVA.

Heute steht dieses Monster, auch Koloss von Prora genannt, das abzureißen wirtschaftlich nicht darstellbar ist, als Mahnmal und Symbol für nationalsozialistischen Größenwahn. Die acht “Bettenhäuser” sind jeweils 500 Meter lang, die gesamte Anlage erstreckt sich nördlich des Kurortes Binz ca. 4,5 km entlang der Ostseeküste.

Kraft durch Freude, vordergründig zum Wohle der arbeitenden Massen proklamiert, sollte dann doch eine Stätte zur Stärkung durch Urlaub zur Vorbereitung auf den kommenden Krieg dienen.

Offiziell sind die größtenteils verwüsteten Räumlichkeiten wohl nicht zu besichtigen. Doch durch einige geöffnete Fenster und Türen gelangt man ins Innere. Zahlreiche Graffiti legen Zeugnis ab von anderen früheren Besuchern.

Beeindruckende, aber auch beklemmende Eindrücke aus Prora sind in dem Album Prora-Impressionen festgehalten. Einige der Graffitis sind in der Heise-Galerie zu sehen.

Weitergehende Informationen sind hier zu erhalten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Seebad_Prora

http://www.dokumentationszentrum-prora.de

Visualisierung als YouTube-Video, erstellt vom Dokumentationszentrum Prora

 

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Corbusierhaus

Posted in Eigene Bilder, Nachdenkliches on June 3rd, 2011 by Sönke Luck

Das Corbusierhaus, nahe dem Berliner Olympiastadium im Grünen gelegen, galt damals in den Fünfzigern als hypermodernes Konzept. Wohnen und Einkaufen im selben Gebäude, dazu die Natur vor der Tür – auch heute, nach Modernisierung und Verkauf der Wohnungen an die Bewohner, attraktiv und gefragt.

Meine Eindrücke, insbesondere der Geometrie und Farbgebung der Außenhaut, versuchen diese Bilder auszudrücken.

Es gibt eine wunderschön gestaltete Seite, die die Idee des Architekten im Kontext der damaligen Zeit, die Geschichte und das Haus an sich beschreibt: corbursierhaus berlin, Wikipedia hält ebenfalls einen Artikel über das Corbusierhaus sowie den wegweisenden Architekten Le Corbusier vor.

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Berliner Stadt-Räume

Posted in Eigene Bilder, Nachdenkliches on September 16th, 2010 by Sönke Luck

Auf einem meiner ausschweifenden Spaziergänge durch die Mitte der aufregendsten aller Städte dieses Universums habe ich am vergangenen Sonntag einige Panorama-Ansichten auf den Sensor gebannt,  die meiner Meinung nach viel über die Situation Berlins aussagen. Es ist viel passiert in den 20 Jahren seit dem Mauerfall, Berlin ist aus dem Dornrößchen-Schlaf erwacht und hat sein Antlitz gewandelt, aus dem beschaulichen Dorf ist eine wahre Metropole geworden.

Doch trotz aller Master-Pläne und tatsächlich ausgeführter Neubauten – es wurden ganze Viertel in den märkischen Sand gerammt, mit großem Erfolg – finden sich an vielen Orten merkwürdige Lücken, Stadt-Brachen, die sich der Vereinnahmung durch die Modernisierung der Stadt widersetzt haben.

Davon, und von den optischen Reizen, die diese für den getriebenen Fotografen ausmachen, erzählen diese Bilder.

Neu – Alt – Stadtbrache

Humboldt Forum – Palast der Republik

Hochhäuser an der Friedrichstraße

Hauptstadtstudios Schiffbauerdamm

Bundestag – Rückansicht

Diese Bilder sowie weitere Bilder aus der Serie ist auch auf der Heise Fotogalerie zu sehen.

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Ein erstes Best-of Album

Posted in Ankündigungen on January 10th, 2010 by Sönke Luck

Heute habe ich einmal eine Auswahl meiner Bilder zusammengestellt, die mir besonders gut gefallen.

Best-of Lucky Pictures

Es sind Bilder aus allen Bereichen dabei, Reise- und Landschaftsfotografie haben einen großen Anteil, aber auch Porträts und alle möglichen anderen Dinge, die mir vor die Linse gekommen sind, finden sich hier.

Die meisten Aufnahmen sind in den letzten Jahren entstanden, es sind aber auch ein paar ganz alte Aufnahmen dabei. Hier sei ein Bild des nicht mehr existierenden Bahnhof Hamburg Altona und Aufnahmen meines ersten London Besuchs 1979 erwähnt.

Ebenfalls erwähnen möchte ich die Graffiti-Sammlung, die ich in Barcelona, London und Berlin zusammengetragen habe.

Lob und Anerkennung, aber auch kritische Anmerkungen sind – wie immer – gerne gesehen!

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